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Bei der beruflichen Weiterbildung geht es vor dem Hintergrund des lebenslangen Lernens darum, die beruflichen Kenntnisse und Fertigkeiten auszubauen, anzupassen oder neue zu erwerben. In manchen Berufen sind regelmäßige Fortbildungen gesetzlich vorgeschrieben, in vielen sind sie notwendig, um vor allem im technischen Bereich auf dem neuesten Stand zu bleiben und die Kundenwünsche erfüllen zu können. Zur Fortbildung gehören auch Ausbildungen, die die soziale Kompetenz fördern, Management-Wissen vermitteln oder neue "Werkzeuge" und Methoden lehren.
Die Seminar- und Schulungsangebote sind vielfältig: Sprachen, EDV-Kenntnisse, Kompetenzen wie Präsentationsfähigkeit, Führungskompetenz, Projektmanagement gehören genauso dazu wie beispielsweise Weiterbildung zum Betriebswirt oder ein MBA-Studium.
Gerade für Menschen, die aufgrund von Arbeitslosigkeit, Elternzeit oder Familienpause, Sabbatical, Krankheit oder aus anderen Gründen einige Zeit dem Berufsleben fern bleiben, empfehlen sich bei Wiedereinstieg entsprechende Maßnahmen. Anbieter von Seminaren, Studien, Kursen, Workshops, Lernmaterialien sind öffentliche und private Institutionen, wie Volkshochschulen, Universitäten und Bildungszentren.
Bei Arbeitslosigkeit oder nach Krankheit übernehmen möglicherweise die Bundesagentur für Arbeit oder Versicherungen die Kosten, in Fällen einer betrieblichen Weiterbildung der Arbeitgeber. In allen anderen tragen Sie selbst die Kosten. In bestimmten Fällen, zum Beispiel bei länger andauernden Maßnahme wie einem berufsbegleitenden Studium oder einer MBA-Ausbildung kann auch eine Kostenteilung mit Ihrem Arbeitgeber vereinbart werden.